Das vorgegebene Szenario simulierte ein schweres Hochwasser am Fluss Inn. Die Deiche im Bereich Kraiburg begannen durch das Wasser aufzuweichen. Ein sinkender Pegel war nicht in Sicht. Unser Zugtrupp aus Ergolding erhielt daraufhin einen klaren Einsatzauftrag.
Wir richteten eine Einsatzabschnittsleitung (EAL) Deich ein und betrieben diese. Von dort aus übernahmen wir die Führungskoordination. Wir koordinierten alle fiktiven THW-Kräfte in unserem Abschnitt. Zu den simulierten Maßnahmen gehörten Erkundungen der Lage, der Sandsackverbau und diverse Pumpaufgaben zur Deichsicherung.
Viele Ortsverbände übten an diesem Tag gemeinsam. Neben Ergolding waren die Einheiten aus Altötting, Eggenfelden, Landshut und Simbach vor Ort. Aus unserem OV Ergolding nahmen insgesamt elf Helfer*innen komplett an der Übung teil. Sie bildeten den Kern unseres operativen Zugtrupps.
Zusätzlich unterstützten drei Helferinnen aus Ergolding die Simulation von außen. Sie arbeiteten zusammen mit Einsatzkräften aus Eggenfelden als Übungseinspielerinnen. Sie steuerten den Informationsfluss und gaben fortlaufend neue Meldungen an die trainierenden Einheiten weiter.
Die groß angelegte Übung endete erfolgreich um 17:00 Uhr. Alle Helfer*innen trainierten die Führungsarbeit unter realistischen Bedingungen. Die organisationsübergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Ortsverbände wurde dabei effektiv gestärkt.